„Die Hoffnung wurde missbraucht“Deutschlandradio Kultur – Interview21.10.2015 07:36 UhrRaif Hussein im Gespräch mit Liane von Billerbeck

Deutschlandradio Kultur – Interview21.10.2015 07:36 Uhr

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Ausschreitungen in Hebron im Oktober 2015 (picture alliance / dpa / Abed Al Hashlamoun)Wütend und verzweifelt ist die junge Generation von Palästinensern – hier bei Ausschreitungen in Hebron vor wenigen Wochen. (picture alliance / dpa / Abed Al Hashlamoun)

GEWALT IN NAHOST

„Die Hoffnung wurde missbraucht“
Raif Hussein im Gespräch mit Liane von Billerbeck
Wut und Verzweifelung beherrschen die junge Palästinenser-Generation angesichts einer endlosen Spirale der Gewalt. Auch das Vertrauen in die eigene Regierung sei dahin, die dritte Intifada sei unabwendbar, sagt der Politikwissenschaftler Raif Hussein.
Nach Ansicht des Vorsitzenden der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft, Raif Hussein, ist die dritte Intifada unabwendbar und die Bemühungen um eine friedliche Lösung des Nahost-Konflikts gescheitert.
Die Verbitterung und der Vertrauensverlust in Bezug auf die eigene Führung seien in der jungen Palästinenser-Generation – der sogenannten „Oslo-Generation“ – sehr groß, sagte der Politikwissenschaftler im Deutschlandradio Kultur. Die Gewalt und das Morden habe nie aufgehört – auch während der 22 Jahre nach den Friedensverhandlungen von Oslo nicht – und sei Alltag in den von Israel kontrollierten Gebieten. „Nur jetzt ist die Intensität des Mordens größer geworden. Aber das ist keine neue Eskalation.“ Allerdings sei die Art, in der die Menschen gegen die Besatzung protestierten, vehementer und intensiver geworden, so Hussein. Die Palästinenser sprächen darum von einer dritten Intifada.
Vertrauen in die Regierung verloren

Die Wut und Verzweiflung der jungen Generation seien eine Folge der Entwicklungen der zurückliegenden Jahre:
„Diese Generation hat an den Frieden geglaubt und an das Zusammenleben geglaubt. Sie hat ihrer politischen Führung Vertrauen geschenkt, sie hat der europäischen Welt, der sogenannten freien Welt, Vertrauen geschenkt. Sie hat sogar Israel zum größten Teil Vertrauen geschenkt.“
Diese Hoffnung auf Ruhe und ein friedliches Leben und das Vertrauen in die Politik sei „auf das Abscheulichste missbraucht worden“ Die jungen Palästinenser wollten ihr Schicksal deshalb mit allen Konsequenzen selbst in die Hand nehmen und signalisierten ihren Politikern: „Wir sind eine Einheit bei der Bekämpfung der Besatzung und der Siedler. Wir sind mit der Strategie des Nichtstuns nicht einverstanden‘.“
Hussein sagte weiter: Auch die Reaktion der Weltgemeinschaft auf die Gewalt gegen Palästinenser sei „nicht mehr als eine Floskel, es war praktisch ein Beruhigungsmittel für die Palästinenser, nicht mehr.“
 
Das Interview im Wortlaut:
Liane von Billerbeck: Anschläge, Messerattacken in Israel, eine Mauer, die um Ostjerusalem erst gebaut werden sollte, dann erst mal doch wieder nicht. Ein eher aus Versehen gelynchter Flüchtling aus Eritrea, der für einen Terroristen gehalten wurde, Israelis, die sich Waffenscheine ausstellen lassen – man versteht, wie zutiefst verunsichert sich die Menschen in Israel fühlen müssen. Das haben wir uns gestern hier aus Tel Aviv von unserem Korrespondenten schildern lassen. Heute wollen wir über die andere Seite sprechen und fragen, wie sich die Palästinenser fühlen, ob womöglich eine neue Intifada beginnt oder längst begonnen hat. Und die Fragen richten sich an Raif Hussein. Er ist Vorsitzender der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft, kam zum Studium nach Deutschland, hat Wirtschaftsinformatik, Politik, Soziologie und Sozialpsychologie studiert, und derzeit schreibt er seine Dissertation mit dem Schwerpunkt Politischer Islam. Herr Hussein, schönen guten Morgen!
Raif Hussein: Guten Morgen, Frau von Billerbeck!
von Billerbeck: Gestern habe ich mir noch die Zahlen aufgeschrieben, wie viele Israelis, wie viele Palästinenser getötet wurden. Die Zahlen haben sich über Nacht schon wieder verändert. Und wenn man bedenkt, dass mehr als die Hälfte der Palästinenser bei ihren Anschlägen von israelischen Sicherheitskräften oder Zivilisten erschossen wurde oder bei anderen Auseinandersetzungen ums Leben kamen, dann weiß man, dass die Spirale der Gewalt sich wieder neu dreht. Und Auslöser dieser Gewalt, das waren ja Streitigkeiten um den Tempelberg. Die führten zu Messerattacken, dann gab es israelische Vergeltung, wieder Messerattacken, Festnahmen von Hamas-Führern, und seit dem Sommer dreht sie sich wieder, eben die erwähnte Spirale der Gewalt. Wie nehmen Sie denn, wie nehmen die Palästinenser, um das mal so zusammenfassend zu sagen, die Auseinandersetzungen wahr?
Hussein: Lassen Sie mich erst einmal nur eine kleine Bemerkung machen. Sie sagten in Ihrer Anmoderation, dass das israelische Vorgehen eine Reaktion auf die Gewalt sei. Ich würde es eben andersherum, nämlich das war, die Aktion der Palästinenser, das ist eine Reaktion auf die Besatzung. Das ist die erste Sache, die ich gerne als Bemerkung geben möchte. Das Zweite ist eben, dass die Palästinenser die Gewalt, das Töten, das Erschießen, das hat nie aufgehört in Palästina in den letzten 22 Jahren, in dieser Zeit, die wir alle als Zeit des Friedens, Friedensgesprächs bezeichnet haben. Es gab immer wieder Erschießungskommandos, es gab immer wieder Verhaftungen, es gab immer wieder Morde von Siedlern an Palästinensern. Das heißt, was wir jetzt sehen, ist nur eine Fortsetzung dessen, was wir eigentlich in den letzten 22 Jahren erlebt haben und die Menschen in Palästina erlebt haben. Das war Teil ihres Alltages praktisch. Nur jetzt ist die Intensität des Mordens etwas größer geworden, aber das ist keine neue Eskalation in dem Sinne. Die Art, in der die Menschen protestieren gegen die Besatzung, gegen ihre Entrechtung, ist eine andere. Es ist vehementer, es ist intensiver, und ich sage in der Tat, das sagen wir, die Palästinenser, das ist eine dritte Intifada.
von Billerbeck: Das sagen Sie so deutlich. Wir haben das ja nicht aus dem Blick verloren, dass es eine Besatzung ist und was an Gewalttaten auch von Israel verübt worden ist, das können Sie mir sicher glauben. Trotzdem hat man ja den Eindruck, dass die Täter, die jetzt diese Attentate, diese Messerattacken verüben, extrem jung sind und das so aus sich heraus tun. Und das wirkt auf uns doch so, als ob das tatsächlich eine neue Qualität hat. Und wenn Sie sagen, das ist der Beginn einer dritten Intifada, worauf müssen wir uns da einstellen?
Hussein: In der Tat, das ist der Beginn einer neuen Intifada. Wir stehen mitten drin, würde ich mal sagen. Wenn Sie mal die Alter der ermordeten Palästinenser sich anschauen, dann werden Sie mal feststellen, dass die Mehrheit von denen zu der Generation Oslo, wie wir das so nennen, gehört, das heißt im höchsten Fall 22, 23 Jahre alt.
von Billerbeck: Meistens noch viel jünger.
Hussein: Meistens auch viel jünger. Die letzten, die gestern in El-Halil, in Hebron ermordet wurden, waren 15 und 17 Jahre alt. Also das sind Kinder der Osloer Zeit praktisch. Die Leute agieren aus Wut, aus Verzweiflung über ihre Situation, aus Hoffnungslosigkeit. Die Menschen in Palästina, auch diese Generation, hat in der Tat an den Frieden geglaubt, an das Zusammenleben geglaubt. Die hat ihrer politischen Führung Vertrauen geschenkt. Sie hat der europäischen Welt, der westlichen Welt, der sogenannten freien Welt Vertrauen geschenkt. Sie hat sogar Israel zum großen Teil Vertrauen geschenkt. Ihr Vertrauen, etwas zu erreichen, Frieden, Ruhe, Perspektive zu erreichen, wurde enttäuscht und wurde auf das Abscheulichste zum Teil missbraucht. Die Menschen sind getäuscht und enttäuscht über das, was sie in den letzten 20 Jahren erlebt haben. Aus dieser Position heraus reagieren die Menschen ganz einfach.
von Billerbeck: Sind sie auch enttäuscht von ihrer eigenen Führung? Sie haben ja mehreres aufgezählt, wovon die gerade sehr jungen Menschen, diese Generation Oslo enttäuscht sind. Sind sie auch von der eigenen Führung, der Palästinenserführung enttäuscht?
Hussein: Absolut. Die Jugend schickt meiner Meinung nach drei Messages, wenn Sie so wollen, drei Nachrichten. Sie schicken erst mal die erste Nachricht an die Israelis, dass wir mit der Entrechtung, mit der Besatzung, mit der Apartheid, die im besetzten Palästina herrscht, nicht einverstanden sind. Und genug ist genug – wir geben uns nicht damit zufrieden, dass wir unterdrückt werden. Das ist die erste Message praktisch, die Besatzung soll aufhören. Die zweite Message an die freie Welt, die diesen Prozess 22 Jahre begleitet hat und zugeschaut hat, wie Israel internationales Recht, internationale Beschlüsse, internationale Konventionen mit Füßen getreten hat, das einzige, worauf die Weltgemeinschaft reagiert hat, war eben Bedauern, Reden, Gerede – es war nicht mehr als eine Floskel, das war praktisch ein Beruhigungsmittel für die Palästinenser, nicht mehr. Die Jugend sagt ganz einfach, schaut hin, ihr habt uns enttäuscht, ihr habt nichts getan, außer Reden habt ihr nichts zustande gebracht. Jetzt nehmen wir unser Schicksal in die Hand. An ihre eigene Führung schickt die palästinensische Jugend eine Message und sagt, wir sind eine Einheit bei der Bekämpfung der Besatzung und der Siedler. Wir gehen auf die Straße. Wir sind mit der Politik, mti der Strategie des Nichtstuns, erst mal Sitzen und Reden, wir sind damit nicht einverstanden. Wir sagen, das euer Prozess, der 22 Jahre lang gedauert hat, endgültig gescheitert ist.
von Billerbeck: Raif Hussein war das mit sehr deprimierenden Einschätzungen von der Palästinensisch-Deutschen Gesellschaft. Und er spricht von einer dritten Intifada. Ich danke Ihnen für das Gespräch!
Hussein: Vielen Dank!
Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandradio Kultur macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.
 

Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zu Pflicht 

Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zu Pflicht  (Brecht)

Raif Hussein 
Land für Frieden – das war die Devise, mit der die Palästinenser in den vergangenen zwei Dekaden ihre Hoffnung verbunden haben. Es war aber auch genau das Betäubungsmittel, mit dem die Weltgemeinschaft das palästinensische Volk 22 Jahre lang ruhig gestellt hat. Inzwischen müssen die Palästinenser feststellen, dass ihre Hoffnungen sich nicht realisieren werden. Sie haben keinen Frieden und wohl bald auch kein Land, in dem sie in Frieden leben können. 

Das palästinensische Volk hat in der Vergangenheit seiner politischen Führung, den westlichen Mächten und auch Israel vertraut. Das Volk glaubte an den Frieden, glaubte an das Zusammenleben und an die Zwei-Staaten-Lösung. Die Wahrheit aber war: Dieses Vertrauen und dieser Glaube wurden auf das Abscheulichste immer und immer wieder missbraucht. Nach 22 Jahren Versprechungen von Frieden, muss das palästinensische Volk feststellen, dass es in einem großen Freiluftgefängnis lebt und nur Israel den Schlüssel dafür besitzt.

Fakt ist: Die Palästinenser wurden getäuscht und enttäuscht. Die Friedensverträge waren nicht einmal das Papier wert, auf dem sie geschrieben wurden. Die Friedensgespräche waren nicht mehr als eine Floskel. Die israelische Besatzungsmacht nutzte die „Friedensphase“ für die Weiterentwicklung ihres kolonialistischen Projektes. Ein Projekt, das aufgebaut ist auf Entrechtung und Beraubung des palästinensischen Volkes. Ein Projekt, das Rassismus und Siedlerkolonialismus manifestiert hat.

Dazu kommt: Die sogenannte „Freie Welt“ hat jahrzehntelang zugeschaut, wie den palästinensischen Ureinwohnern ihr Land unter den Füßen weggerissen wurde – und tat nichts dagegen. Es wurde zugesehen, wie Israel Tag für Tag, Monat um Monat, Jahr um Jahr internationales Recht und internationale Beschlüsse mit den Füßen trat – und tat nichts dagegen. Es wurde beobachtet, wie Israel auch während der verlogenen Friedensphase drei Vernichtungskriege gegen das palästinensische Volk im Besetzten Palästina führte – und tat nichts dagegen. Die Palästinenser haben an den Frieden geglaubt, während Israels Politiker an ihrem Projekt „Großisrael“ bauten.

Das Ergebnis des sogenannten „Friedens“ im Besetzen Palästina ist mehr als deutlich: Siedlungen, faschistische bewaffnete Siedler, Apartheidsmauer, Apartheidsstraßen, Checkpoints, Ermordung und Ressourcenraub.

Diesen Frieden hat das palästinensische Volk nun auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen und sein Schicksal in die eigene Hand genommen. Denn wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zu Pflicht. Die Menschen im Besetzten Palästina sorgen jetzt selbst für ihre Sicherheit und die Sicherheit ihrer Kinder. Sie schützen sich jetzt selbst vor den Angriffen der radikalen Siedler und der zionistischen Besatzungsarme. Und zwar solange, bis die Welt durch internationale Truppen übernimmt.

Fest steht: Auf israelischer Seite haben die Palästinenser keinen Gesprächspartner mehr. Die Verbündeten Israels müssen die rechtsgerichtete israelische Regierung und ihre Siedlerarmen in die Schranken weisen, bevor es endgültig zu spät ist. Denn eines hat Bestand: Das palästinensische Volk sehnt sich nach Frieden und Stabilität ohne Besatzung und ohne Bevormundung.
 

نعيق الغربان لا يهز الصقور 

نـعـيـق الـغـربـان لا يـهـز الـصـقـور

 مقال بصفحة 28 

رائف حسين 

قالت العرب: لو كل كلب عوى ألقمته حجر، لأصبح قنطار الحجر بألف دينار. وصدقت بقولها. حياتنا بالشرق ملئ بالغربان وما ابشع وما أعلى من نعيقهم. وتراهم من فترة لأخرى يزدادون وقاحةً مستغلين تَرفُع الصقور عن العبث والرمي بالنفايات والهجوم على الخصم النظيف.

أهل السياسة يُدركون تماماً ان أهل النفوس الضعيفة والدنئون يسرحون في ملعب السياسة لمسح الجوخ لأسيادهم لاعقين أحذيتهم للحصول على فتات الحسنات منهم. قوافل الغربان تزداد مع ازدياد بؤس المجتمع وفساد سلطته. هذه الميزة لا تقتصر على الشرق العربي الا انها مستفحلة عندنا اكثر بكثير من مجتمعات اخرى. وفي حالتنا الفلسطينية مستفحلة بشكل مميز. وهي بازدياد طردي مع تراجع مخيب للأمل بأيداء هرم السلطة وتقزيمه لمؤسسات مرجعية شعبنا الوحيدة م ت ف .

ليس من عادتي ان أرد على نعيق الغربان التي تعبث بيننا وتعكر الأجواء. هذا ليس من مستواي الشخصي وليس من مقامي. انا أْكرس جهدي لنقد الأداء السياسي قناعةً مني بان هذا النقد البناء لسياسة هؤلاء الذين يخرجون عن الأجماع الوطني الفلسطيني هو هَمُ كل فلسطيني وطني يسهر على مصلحة الوطن وشعبه. استقي قناعتي من قول الفيلسوف الألماني اوتو برينر الذي كرس حياته مدافعا عن مصلحة الطبقة العاملة. جملته الشهيرة التي اخذتها مقياساً لعطائي السياسي هي: “ ليس الهدوء وليس الخضوع تجاه السلطة هو واجب المواطن الاول، بل النقد والوعي الديمقراطي المستمر.

السكوت على نعاق الغربان يصبح ضار للمصلحة الوطنية ان طال هذا النعيق النشاز الشرفاء من قادة شعبنا وعطاءهم الوطني الصادق، ويصبح السكوت مُدَمِر ولا يغفر للساكت ان طال رموز القيادة السياسة النظيفين.

قبل ايام وصلنا نعيق غراب اسود مهلهل اسمه حسن الحسن. يتهاجم بكلام بذيء على عضو اللجنة التنفيذية الرفيق الرمز تيسير خالد. ما كنا نرد او ان نتجاوب مع رسالة نقد عادية من هذا الشخص لسببين : الاول انه من حق كل شخص ان ينتقد الشخصيات التي تعمل للصالح العام ويدلي بدلوه حول عطاءه السياسي الخاص او عطاء الدائرة التي يترأسها. السبب الثاني ان تقييم المدعو حسن الحسن لأي سياسي فلسطيني لا يمكن اخذه على محمل الجد لأننا نعلم علم اليقين من هو هذا الشخص وما هي قدراته. ولو انه تهذب وانتقد بحدود آداب الانتقاد، التي لا يتقنها أصلاً، لأجبنا بما قالته العرب وصدقت: “ ان اتتك المذمة من ناقصٍ فهي الشهادة علي اني كاملٌ“ .

الرفيق الرمز تيسير خالد والدائرة التي يرأسها “ دائرة المغتربين في م ت ف“ بشهادة الرئيس محمود عباس وزملاء الرفيق تيسير في اللجنة التنفيذية والقادة السياسيون من كل ألوان الطيف السياسي الفلسطيني، هي الدائرة الأنشط والأنجح بعملها، رغم امكانياتها المالية المحدودة جداً، في الدوائر السياسية الفلسطينية. ولا يسعني هنا الا ان أُأكد ان لا الرفيق تيسير خالد ولا طاقم الدائر يحتاج الى “ شهادة وطنية“ من اي شخص وبالتأكيد ليس شهادة إنسان ساقط من امثال حسن الحسن.

انا شخصياً لم أتفاجئ من الكلام السافل الذي نطق به الحسن ولا أظن انه فاجئ احدا من مَن يعرفه بمفرداته القذرة، فهذا مستواه الاعلى الذي يسمح له عقلة المتواضع به. ولمن توقع كلام اخر من هذا الساقط أقول له: أحداً لا يتوقع ان تُخرج الذبانة عسل! الذبانة عفنة قذرة وما يخرج منها هو ما بداخلها.. وهكذا الامر مع المدعو حسن الحسن. هو كان صادق مع نفسة وذاته وتكلم ونطق بما يحتويه داخله ليس الا … قذارة وحقارة ممزوجتين مع حقد وكراهية. 

المؤلم والمؤسف حقاً ان هذا الساقط كان يوم أمين سر حركة فتح في المانيا! هذا التنظيم العريق في المانيا الذي خرّج كوادر وطنية تُشرف كل فلسطيني وتاج للحركة الوطنية في الخارج والداخل. المحزن ان احدا من كوادر الحركة لم يجرأ علنا، حتى الان، على التنصل من أقوال وأفعال حسن الحسن المشينة التي اساءت للحركة الوطنية الفلسطينية وسمعتها بين اصدقاءنا الألمان.

يكفي، لمن يريد ان يعرف حقيقة هذا الساقط الحقير، ان يسأل في المدينة التي يسكن بها، بريمن في شمال المانيا، عنه. اسألوا رئيس الجالية الأخير ورجل الاعمال الفلسطيني الناجح والذي رافق الحسن لسنوات.. اسألوا الدكتور، عضو برلمان المقاطعة السابق عن الحزب الاشتراكي الديمقراطي والصديق الحميم للسفير السابق عبد الله الفرنجي، ديتلف غريشي عن الأموال التي اختلسها حسن الحسن والتي جمعت لدعم فعاليات تضامنية على مستوى المقاطعة. اسألوا مجموعة التضامن الالمانية مع الشعب الفلسطيني عن اختلاسات الحسن ودجلة وتطاوله على قيادات المجموعة من انيتي كلاسج وافيسا لوبن.. تاريخية المشين في بريمن وألمانيا يحتاج الى عشرات الصفحات لسرده.. ومع هذا كله ما زال هذا الساقط يتكلم باسم حركة فتح الرائدة وأبناءها الشرفاء ويسّود سمعتهم وسمعة الحركة الوطنية دون رادع من قبل قيادة الحركة في المانيا.

الأخوة الكرام في حركة فتح – المانيا، الأخوة في دائرة التعبئة والتنظيم للحركة أنتم على يقين بان الساقط حسن الحسن وامثاله من الحثالات هم عفن في جسم حركتكم والاساءة الاولى والاكبر تعود على حركتكم العتيدة. ان الاوان ان تخرجوا من قمقم المراقبة والكلام العسلي لتهدئة الخواطر.. لقد حان وقت اتخاذ الخطوات الصحيحة للتخلص من العفن الذي ينال من جسم حركتم. نحن نتوجه إليكم حرصا منا على سمعة الحركة وكوادرها الشريفة.. حرصاً منا على نظافة الخندق الوطني الذي يجمعنا. العفن لا يتلاشى من ذاته بل يزداد يوما بعد يوم وبعد حين يصبح العفن خطر على الجميع.

 

رسالة مفتوحة لسعادة الرئيس محمود عباس

رسالة مفتوحة لسعادة الرئيس محمود عباس

مقال بصفحة 27

رائف حسين- المانيا

بداية أودّ ان أتقدم لسيادتكم بجزيل الشكر والامتنان على خطابكم الأخير امام الجمعية العامة للأمم المتحدة. كلامك سعادة الرئيس شرح صدري واعتقد ان هذا ليس شعوري لوحدي بل شعور كل فلسطيني يحب بلده. وصفك الصائب للاحتلال وأعمال المحتل الصهيوني الإرهابية كلها صورة عن الواقع الذي تعيشه فلسطين وأبناءها يومياً. رغم هذا الإنفراج وهذه السعاده التي خيمت علينا بعد خطابك الذي وصفها البعض ب „تاريخي“ „وعاصفة“ الا ان سؤالٍ حرج يجُول في خاطري ويُقلِق منامي ويزعج سير يومي واعمالي .. رغم عناء التفكير والتمحيص الا اني لم اجد الجواب.. فقررت ان أستعين بكم.. السؤال سعادة الرئيس : لماذا الان؟ لماذا هذا التوقيت لخطابك؟ لماذا الان ألقيت بالقنبلة الدخانيه؟ وماذا بعد؟؟؟ 

بحثت عن تغيير دراميتيكي يمكن انه حصل عندنا او عندهم دون ان اسمع به، تغير أجبرك على اتخاذ هذه الخطوه والقاء „القنبلة“، لكني لم اجد جديد.. وضع شعبنا الفلسطيني بكل نواحيه لم يتغير وعلى حاله المأساوية منذ قرنيين. الانقسام الفلسطيني سياسيا وجغرافيا واجتماعيا ما زال يخيم على حالنا ولم ارى إشارة لا من سعادتكم ولا من الاخوان المسلمين بأنكم قررتم إنهاء حجب ضوء الشمس عنا! ولم ارى أية مبادرة لإعادة الاعتبار لوحدة الشعب الفلسطيني ومرجعيته الوحيدة م ت ف، كما اني لم اسمع عن انفراج عربي وعن قرارات قمة تدعم مثل هذه „العاصفة“.. وحقًّا انني لم اجد أيضاً جديد عند دولة الاحتلال وحكومتها.. لا جديد بسياستها ولا جديد بقمعها لشعبنا ولا جديد بأيدلوجياتها ولا جديد بعنصريتها.. ودون ان أضع نفسي مدافعا عن „اولاد العم“ الا انه من واجب الصدق والامانة علي ان اعترف بأنهم كانوا وما زالوا صادقين مع نفسهم ومع شعبهم. منذ ان أعدوا الخطط لاغتصاب بلدنا لم يغيروا شيء على استراتيجيتهم.. هم كانوا يتلاعبون بالتكتيك لكن دون ان يفلتوا يوماً باحبال الخطة من أيديهم.. خطتهم بالاستيلاء على اكبر كمية من ارضنا باقل عدد ممكن من ابناء شعبنا على هذه الارض. نعم سعادة الرئيس نحن أردنا السلام منهم وهم أرادوا الاستسلام منا.. نحن أردنا المفاوضات معهم بكل ثمن وهم أرادوا ارضنا وأرض اجدادنا بكل ثمن. نحن كنا نحاول رصد إشارات إيجابية منهم وهم كانوا يرصدوا المواقع الجديدة لبناء مستوطناتهم. كنا نستقبل شبابهم بعقر دارنا ونحسن ضيافتهم وهم كانوا يستقبلوا شبابنا في سجونهم وتفننوا في تعذيبهم.. نحن راينا بينهم الحمامة والصقر وهم رأوْا بنا “ العدو الأكبر والعدو الأصغر“. كنا ننعتهم بالكيان الصهيوني فوافقنا على الاعتراف „بدولتهم“ – وطن اجدادنا- دون مقابل، هم أصبحوا اصحاب دولة في وطننا ونحن اصحاب كيان ممزق على ارضنا . 

 الاستخلاص إذاً سهل وبمتناول اليد؛ لا جديد في فلسطين. لا عندنا ولا عندهم. لكن هذا الاستخلاص لا يشفي علة ولا يريح الضمير .. لهذا اطرح عليكم سعادة الرئيس سؤال آخر: هل وصلتم الى قناعة بأنه علينا اتخاذ إستراتيجية جديده بالتعامل معهم؟ أن كان الجواب نعم، فما علي إلَّا ان اجيبكم بأن االوقت قد حان.. وأن استخلاصكم صائب وأِن أتى بعد سنوات من التأخير.. لكنك سعادة الرئيس ادرى مني وأخبر ان النجاح في السياسة لا يقاس بالكلام المكتوب والتصريحات العلنيه.. مقياس النجاح والإخفاق في السياسة هو العمل ومشروع تنفيذ الخطط. ولا اخفي عليك بأنني مثل الملايين من ابناء شعبي سأمت الخطابات الرنانة واتتوق لقرارات تترجم على الارض. كما لا اخفي على سعادتك انني مثل الأكثرية الساحقة لم أعد اثق في السياسيين ولا في كلامهم العسلي المخدر. سمّعنا منكم الكثير ولم نرى الى قلة القليل. نسمع منذ اكثر من سبع سنوات عن نيتكم الصادقة وعملكم الدؤوب لإنهاء الانقسام .. اجتمعتم وتكلمتم وخططتم وشكلتم لجان وصافحتوا بعضكم … ولم يحصل شيء سوى ترسيخ الانقسام.. عشرات المرات وعدتم بتعليق المفاوضات مع الاحتلال ان استمر باستيطانه.. النتيجة كانت مؤلمة.. سعادتكم كان يخطب بنا ومستشارونك ومفاوضونك كانو يجلسون مع ازلام الاحتلال يحتسون القهوة وقطعان فاشيتهم يستوطنون. تكلمت عن دعم الحراك الشعبي ضد الاحتلال فما كانت النتيجة الى أوامر للأجهزه الأمنية التي تنسق مع الاحتلال للتصدي للحراك. لا أودّ الان ان اسرد وعود السلطة لشعبنا خلال السنوات العشره الماضيه ولا اريد ان اسأل كيف لا يزور رئيس دوله منطقة بدولته عاشت حربي دمار راح ضحيتها الآلاف من رعاياه؟ ولا اريد ان اسأل كيف ننسق مع مَن يَحتلُنا ويدوس على كرامة شعبنا صباحاً مساءاً؟ ، فهذا لا يقود الا لمزيد من الاستياء والامتعاض. 

سعادة الرئيس تعودنا بالماضي على تصريحات رئاسيه ناريه موجهه للاحتلال ومن يقف وراءه، تصريحات كانت تتطاير بعد أسابيع او أشهر. لكني حقا فوجئت اليوم صباحا (7.10.15) عندنا قرأت بوسائل الاعلام ان مسؤولين كبار بالاجهزة الامنيه الفلسطينيه يلتقون مع مسؤولين صهاينه للتنسيق معهم بكيفية احتواء „اعمال الشغب“ في الضفه!! يا للعار … لم يمضي على إلقاء “ قنبلتكم“ أياماً وها نحن نراقب اليوم وللاسف ان كلامكم لم بكن. سوى كلام إنشائي لوسائل الاعلام ومخدر لابناء شعبنا الفلسطيني. 

سعادة الرئيس لا قداسه الا للوطن ولسواعد الاشبال التي نرشق الاحتلال بالحجارة في القدس والضفه.. لا قداسه الا لدموع الثكالى في غزة هاشم .. لا قداسة الا لعيون أبناء الشهداء من شعبنا .. لا قداسه الا لرافعي راية الصمود والشرف في سجون الاحتلال. التنسيق الأمني والعمل مع الاحتلال. للإجهاض على هبة شبابنا لحماية الأقصى والقدس هو عمل مشين.. كنّا نطلق عليه بفترة النضال صفة اخرى!!

سعادة الرئيس انت قلت ومن بعدك قال العديد مِن مَن حولك بان أوسلو مات.. كرامة الميت بدفنه وليس بمحاولة أحياءه . ان الاوان ان ترفعوا ايديكم عن لجم المقاومة وإطلاق العنان لرغبة شعب فلسطين بصيانة ارضه ومقدساته وكرامته.. ان الاوان ان تدفن كل اشلاء أوسلو بداية بالسلطة وتنسيقها الأمني مرورا بتحقيق وحدة الشعب الفلسطيني ومقاومته ونهايه بانتخابات شريفة نزيهة بالتمثيل النسبي الكامل للمجلس الوطني الفلسطيني لإعادة الاعتبار لوحدة الشعب الفلسطيني ومصيره. ان الاوان سعادة الرئيس انت تلقي سعادتك قنبلة حقيقية وليس دخانية كما عودتنا بالعشر سنوات الماضية.